Sind alle EDI-Daten richtig?
Warum EDIFACT-Überwachung so wichtig ist.
EDIFACT ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für die Übertragung elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. EDIFACT ist einer von mehreren internationalen EDI-Standards, der sich in den letzten Jahren auch im Textilbereich etabliert hat.
Warum die EDI / EDIFACT-Überwachung entscheidend ist?
Der elektronische Nachrichtenverkehr ohne EDIFACT-Anbindung ist in den täglichen Geschäftsprozessen fast unmöglich. Jede Nachricht ist wichtig und Fehler beim Versand oder Empfang führen zu Abweichungen und falschen Informationsgrundlagen. Folgeentscheidungen werden aufgrund falscher Daten gefällt und wirken sich auf das Ergebnis aus.
Sie erwarten beispielsweise täglich einen Verkaufsbericht (SLSRPT). Wissen Sie genau, ob dieser auch eingegangen ist? Fehlt dieser Bericht, dann sind in diesem Fall die Umsätze unvollständig. Reporting und Nachversorgung verfügen folglich nicht über die korrekten Basiszahlen.
Eine EDIFACT-Überwachung ist deshalb essentiell für einen reibungslosen und fehlerfreien Ablaufder Prozesse. Die EDI- bzw. EDIFACT-Überwachung prüft jede ein- und ausgehende Nachricht, ob diese versendet bzw. empfangen wurde. Ist dies nicht der Fall, wird über eine entsprechende Definition eine Nachricht im Alert-Management des ERP-Systems generiert. Die Überwachungsmeldungenkönnen im Alert-System so definiert werden, dass diese auch als Mail an die entsprechenden Empfänger (Administratoren / Kunden) verschickt werden. Eine manuelle Überwachung auf Basis von Protokollen erfordert viel Zeit. Durch die zentrale Überwachung im ERP-System WP-Dress / Retail kann diese Arbeit automatisiert ausgeführt werden.
Wieso ist die Preislagenplanung so wichtig?
A) Um das Entwicklungsteam zu beschäftigen.
B) Um eine am Markt umsetzbare Umsatzplanung zu erzielen.
C) Um die Umsätze zu erhöhen.
Wenn Sie auf Antwort B getippt haben, dann liegen Sie vollkommen richtig. Denn es geht nicht einfach darum, die Umsätze zu erhöhen, sondern darum, nicht am Markt vorbei zu planen.
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Umsatzpotentiale abschöpfen durch Preislagenplanung
Der Planungsprozess für die Flächen beginnt mit der Limitplanung im ERP/Retail-System auf Warengruppenebene. In der Größen- und Preislagenplanung verfeinern Sie die mengenmäßige Bestandsplanung der Warengruppen auf Größen- und Preislagenebene. Die Planungen beruhen auf dem Ergebnis des Vorjahres bzw. der Vorsaison. Diese Planungsvorgaben stehen für die Produktentwicklung zur Verfügung. Für die geforderten Preislagen entwerfen die Produktentwickler verschiedene Vorschläge und vermerken auch mögliche Liefertermine. Die Entscheidung, welcher Artikel in die engere Auswahl kommt, erfolgt über das Prognose-Tool – gleich mit integriert. Das Ergebnis dieser Kollektionsentscheidung wird durch das vernetzte System von der Produktentwicklung in die Limitplanung übermittelt. Die Mitarbeiter in der Limitplanung prüfen das Ergebnis hinsichtlich der geplanten Umsatzvorgaben und Liefertermine und passen die Limitplanung im Fall einer Abweichung an. Im nächsten Schritt erfolgt die Bestandsplanung pro Fläche pro Monat mit dem Ergebnis, wie viele Artikel pro Monat benötigt werden. Daraus ergeben sich auch Termine für den Produktionsauftrag, damit die Artikel zum richtigen Zeitpunkt auf den Flächen sind. Auf Preislagenebene erfolgt in diesem Beispiel die Abstimmung von Kollektionsentwicklung und dem Retail-Manager über das IT-System.
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by admin on Februar 23, 2010